Masaa
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Über
MASAA – das sind vier Musiker, die den Abend loben, an dem man zusammenkommt und sich begegnet, sich intensiv über den Tag austauscht – so die Bedeutung des libanesischen Bandnamens. Und sie tun dies in einer Art tiefster musikalischer Überzeugung von Nähe, Neugier und Zusammengehörigkeit. Die Intensität, die das Ensemble in seiner Musik erschafft, ist so greifbar und umfassend, dass man durch ihre Berührung wieder daran glauben mag, dass Musik die Welt bewegen kann. Unverkopft und auf höchstem musikalischem Niveau entwirft MASAA Songs, die erkennen lassen wie komplex und gleichzeitig nahbar unser Miteinander ist. 2021 wurde das damalige Album der Band IRADE mit dem Deutschen Jazzpreis in der Kategorie „Album Vokal des Jahres“ ausgezeichnet.
Das aktuelle Album BEIT (auf Deutsch: Haus, Heim), das 2023 erschien, manifestierte die musikalische Tiefe der Band, ihre singuläre Klangsprache und den Gestaltungswillen aller Beteiligten. Allein das Titelstück wirkt wie eine atemberaubende Achterbahnfahrt durch Emotionen und feinsinnige musikalische Wechsel. Songs mit Tempo und Drive kreieren kluge Kontraste zu langsamen Stücken, deren Intensität aus entschlossener Reduktion resultiert.
Wer möchte, kann MASAA in eine Reihe mit Grenzgängern wie Dhafer Youssef und Rabih Abou-Khalil stellen. Die Songs ihres aktuellen Albums wirken noch detailschärfer, die Interaktion der Musiker ist noch nuancierter. So bringt MASAA auf eindrückliche Art Essenzen musikalischer Ästhetik aus Ost und West zusammen und kreiert daraus eine höchst intime und gleichzeitig kraftvolle Musik, die Genre- und andere Grenzen hinter sich lässt.
Ende 2026 erscheint ein neues Album.
Presse
“Das Quartett um den gebürtigen Libanesen Rabih Lahoud bietet den derzeit wohl spannendsten Ethno-Jazz auf deutschen Konzertbühnen.“
– Jury des Rudolstadt-Festivals
“Vor allem verbindet die Musiker aber eines: Das Verrücktsein nach der perfekten musikalischen Kombination, der schrägen Harmonie, die Menschen bewegt.“
– Süddeutsche Zeitung
“Es klingt nach musikalischer Freiheit, stilistischer Vielfalt und kultureller Grenzenlosigkeit und besitzt damit einen kaum abschätzbaren Seltenheitswert.“
– Folkworld
“Etwa die kantable Ballade ‘Lullaby for Jasu’ […] – eine unwiderstehliche Serenade als Konzentrat der Zärtlichkeit […] MASAA pflegen eine hochspezifische Synthese, die eine sensible, lebendige Vielfalt hervorbringt – eine organische Verschränkung von Orient und Okzident, die aber kein Crossover ansteuert.“
– Harry Schmidt, Jazzthetik
“Eine Stimme voll Wärme und Stolz, die zwischen verzehrender Intensität und
meditativer Schlichtheit wechselt.“
– Alexander Schmitz, Jazz Podium