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José del Tomate, in eine Familie von Flamenco-Legenden hineingeboren, verleiht der traditionellen Kunst der Flamenco-Gitarre eine frische und persönliche Note. Seine Auftritte sind eine Reise ins Herz des Flamenco, in denen sich das reiche Erbe seiner Vorfahren mit einem zeitgenössischen Gespür verbindet, das jedes Konzert einzigartig macht.
Gemeinsam mit einem hochkarätigen Ensemble – bestehend aus einem Cantaor (Sänger), einem Bailaor (Tänzer) und einem Perkussionisten – schafft José eine fesselnde und emotional aufgeladene Atmosphäre auf der Bühne. Virtuose Gitarrenklänge, leidenschaftlicher Gesang, rhythmischer Tanz und die kraftvollen Akzente der Flamenco-Perkussion lassen das Publikum ganz in den Ausdruck dieser lebendigen Kunstform eintauchen. Dieses Konzert ist eine Hommage an die Tradition und zugleich Ausdruck eines innovativen Flamenco-Spirits, angeführt von einem der vielversprechendsten jungen Talente der Szene.
José Fernández „José del Tomate“ wurde in Almería in eine Künstlerfamilie geboren. Sein Vater Tomatito und sein Urgroßvater Miguel Fernández Cortés „El Tomate“ – ein Beiname, der auch seinem Großvater weitergegeben wurde – waren prägende Inspirationsquellen. Neben Einflüssen wie Sabicas und Paco de Lucía nennt er vor allem seinen Onkel „El Niño Miguel“ als wichtigste Bezugsperson.
„Seit meiner Kindheit lebte ich in einem Flamenco-Umfeld, Gitarren waren immer um mich herum“, erzählt José, der bereits mit 13 Jahren beschloss, in die Fußstapfen seiner Familie zu treten. Ab dem 19. Lebensjahr trat er auf renommierten Bühnen wie dem Festival Internacional del Cante de las Minas, der Suma Flamenca in Madrid oder dem Festival Internacional de Música y Danza in Granada auf. Mit seinem Vater ging er auf internationale Tournee und spielte in Städten wie New York, Miami, Puerto Rico, Boston und Washington.
Seine Virtuosität zeugt nicht nur vom geerbten Können, sondern auch von einer tief persönlichen Ausdruckskraft. Auf der Bühne vermittelt José del Tomate eine innige Verbindung zur Musik – er erschafft Klanglandschaften, die die Wurzeln des Flamenco ausloten und gleichzeitig zeitgenössische Nuancen einfließen lassen. Mit künstlerischer Sensibilität und einem klaren Gespür für Authentizität geht José seinen eigenen Weg im Flamenco, entwickelt die Tradition weiter und hält gleichzeitig das familiäre Feuer lebendig. Sein Bühnenauftritt zieht in den Bann – eine Einladung, sich der emotionalen Tiefe seines Spiels hinzugeben.
Presse
„Dass ein Zwanzigjähriger, der Sohn eines Flamenco-Gitarrenmeisters, schließlich selbst Gitarrist wird, überrascht wenig. Dass er ein Phänomen wird, ist schon seltener – doch dass er zudem ein wahrer Komponist ist, ist wirklich bemerkenswert.
Das erste Album von José Fernández, ‚dem Kind von Tomate‘, zeigt, dass es nicht nur darum geht, in eine Tradition hineingeboren zu werden, sondern sich ihr mit Entschlossenheit und Hingabe zu widmen, seinen eigenen Weg zu formen und seiner Musik treu zu bleiben. Aus guten Quellen fließen gute Flüsse. Ziel ist es, ein Repertoire zu schaffen, das beim Komponieren eine persönliche Handschrift trägt.
In einer Zeit, in der die Flamenco-Gitarre eine Blüte erlebt, in der überall neue Gitarristen entstehen – jeder auf der Suche nach seiner eigenen Wahrheit, seinem Abdruck, seinem Stil – ist es keine leichte Aufgabe, etwas Eigenes beizutragen. Es geht darum, ehrlich zu sein und sich nicht von Oberflächlichem verführen zu lassen. Man muss ein persönliches Repertoire schaffen, das das eigene Talent klar widerspiegelt.
Wie der Vater, so der Sohn. José hat jedes Stück sorgfältig durchdacht; er lässt sich nicht von Moden leiten. Er schöpft aus dem, was er gelernt hat, aus dem bereits gegangenen Weg – lang genug, um einen eigenen Stil zu entwickeln und diesen in verschiedenen Ausdrucksformen hörbar zu machen. So zeigt ein junger Mann aus Almería heute, wie er den Flamenco durch die Gitarre versteht.“
– Faustino Núñez