Gisela João
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Gisela João ist eine der führenden Stimmen der zeitgenössischen portugiesischen Musik und bekannt für ihre unverwechselbare künstlerische Identität und eine Karriere, die kontinuierlich eine Brücke zwischen Tradition und modernem Ausdruck schlägt. 2025 veröffentlichte sie Inquieta, ein Album, das wesentliche Werke von José Afonso, José Mário Branco, Sérgio Godinho (via Capicua) und Lopes-Graça durch neue Arrangements neu interpretiert, die diese Songs in eine zeitgenössische Musiksprache übertragen.
Mit mehr als einem Jahrzehnt künstlerischer Tätigkeit hat Gisela João ein Repertoire aufgebaut, das sich durch Strenge, Originalität und eine starke Verbindung zur Performance auszeichnet, mit früheren Veröffentlichungen wie Gisela João (2013), Nua (2016) und AuRora (2021) sowie zwei Live-Alben aus dem Jahr 2015. Ihre genreübergreifenden Kollaborationen – von akustisch über elektronisch bis alternativ – spiegeln die Bandbreite ihres Schaffens und ihre Fähigkeit wider, sich in verschiedenen musikalischen Kontexten zu bewegen und dabei eine klare und persönliche Stimme zu bewahren.
Nach der Veröffentlichung von Inquieta erweitert Gisela João ihre Präsenz in Europa mit einer Tournee 2025/2026, die Konzerte in Belgien, Luxemburg, Paris (Le New Morning), Eindhoven (Muziekgebouw), Den Haag (De Nieuwe Kerk) und London (Jazz Café) umfasst, bevor sie beim Primavera Sound Barcelona und Primavera Sound Porto auftritt. Auf der Bühne ist sie bekannt für Auftritte, die interpretatorische Tiefe, Zielstrebigkeit und eine unmittelbare Verbindung zum Publikum verbinden, unabhängig davon, ob dieses mit portugiesischen Liedern vertraut ist oder sie zum ersten Mal entdeckt.
Presse
„Mit ihren drei großartigen Musikern beweist sie, dass Fado zwar stets starke Gefühle transportiert, deshalb aber nicht unbedingt sehnsuchtsvoll und traurig daher kommen muss… Ihren Kolleginnen Mísia und Mariza kann Gisela João ohne weiteres das Wasser reichen. Eine schöne Überraschung. Danke Bardentreffen“
– Nürnberger Nachrichten, DE
„freches und ungezwungenes Auftreten“
– Badische Zeitung, DE
„Nichts bei Gisela João erinnert an eine Fadosängerin, nichts scheint sie mit einer Tradition zu verbinden. Außer der Stimme. Es ist ihre Stimme, die sie zu einer großen Sängerin macht.“
– João Bonifácio, Público, PT
„»Nua« ist ganz klar dem klassischen Fado zuzuordnen, bricht aber immer wieder die Tradition auf und mischt Modernes dazu. Einerseits sind dies Joãos Texte (normalerweise besingen Fadista Liebe und Sehnsucht), andererseits auch ihr Auftreten und ihre Kooperationen, wie z.B. mit der Rapperin Capicua auf dem Album. Irgendwie hat sich João vom klassischen Regelwerk des Fado befreit und das ist auch gut so!“
– JPC, DE
„Temperamentvoll und charmant.“
– Jazz thing, DE
„Die Lieder von Gisela Joao sprechen für sich selbst und für ein gesundes neues Selbstbewusstsein im Fado. Nahbar, glaubhaft und ohne Pathos agiert die Mittdreißigerin.“
– Märkische Allgemeine Zeitung, DE