Mina Tindle

„Die Leichtigkeit, mit der Mina Tindle durch vielschichtige Songs führt, lässt Vergleiche mit Feist und Cat Power immer weniger weit hergeholt wirken, je mehr man sich auf ihren eigenwilligen und doch so unverschämt eingängigen Indie-Pop einlässt.“
– KULTURNEWS

Mit „Taranta“ feierte Mina Tindle vor zwei Jahren ihren Durchbruch. Das Album erzielte nicht nur die gewünschte mediale Aufmerksamkeit, sondern wurde auch von Fans und Kritikern einstimmig positiv aufgenommen. Zwei Jahre später veröffentlicht die Sängerin ihr neues Album – und entwickelt sich darauf weiter. „Taranta“ war emotional, experimentell und manchmal sogar beschwerlich. „Parades“ dagegen entstand an wenigen Sommertagen. Das Ergebnis: Songs zwischen Bon Iver, French Pop, beeinflusst von italienischer und sogar afrikanischer und tropischer Musik. Es geht um Bedauern, Liebe und Erwartungen, aber auch um lokale Themen. „Ich lebe am Mittelmeer“, sagte Mina Tindle. “Musik erzeugt bei mir Bilder und Farben. Mit ‚Parades‘ wollte ich eben alle Sinne erfassen. Ich habe Stunden lang nur das Meer betrachtet oder gekocht. Ich lerne das Leben besser kennen, indem ich Dinge schmecke, sehe der anfasse.“ Mina Tindle textet, kompiniert und performed ihre Musik selbst. Für „Parades“ holte sie sich Olivier Marguerit als Unterstützung, der bereits ihre erste EP produziert hat. Auf nahezu jedem Song spielt er mit, während Mina Tindle neben dem Gesang stets für die Gitarren und Keyboards verantwortlich war. „Taranta“ war ein wichtiger Schritt für Mina Tindle, denn die Platte brachte ihr auch die nötige Freiheit: „Ich war damals gerade 30. Ein magisches Jahr! Als ich nun ‚Parades‘ schrieb, fehlte es nicht an Erfahrung. Wenn dieses Album für eine bestimmte Sinneshaltung steht, dann ist es Leidenschaft und der der Glaube an das eigene Tun. In diesem Business kann man die Dinge nicht halbherzig anpacken.“

„Legt man diese Platte auf, bleibt man fasziniert bei der Stimme hängen. Die bleibt auch weiter im Kopf, wenn die Scheibe durch ist…Hier ist wirklich kein Song wie der andere arrangiert, es passiert jedes Mal Neues und trotzdem wirkt das Ganze homogen.“
– GRAND GUITARS

„Auf „Taranta“ wechseln sich wunderschöne, dezent instrumentierte Balladen mit sehr gut arrangierten, frischen Popsongs ab. Dann ist da noch die sensibel intonierte, betörend schöne, glockenklare und zugleich samtweiche, zuweilen an Leslie Feist erinnernde Stimme der 28jährigen, mit der sie vermutlich Steine zum Erweichen bringen kann.“
– WESTZEIT

Links:
Mina Tindle – Offizielle Website
Mina Tindle – Facebook
Mina Tindle – Soundcloud
Mina Tindle – YouTube
Mina Tindle @ N-JOY Reeperbus

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