Lucia Cadotsch

Remember the name Lucia Cadotsch– you’re going to be hearing a lot of it.
– THE GUARDIAN (UK), 5*****

For all its Northern European cool, Cadotsch’s singing has an intensity of its own. Her tone is deceptively neutral, with lightly accented English, but she cuts to the heart of these songs from another angle, with an almost classical purity of intonation and a serene sense of rhythm.
– DOWNBEAT (USA), 5*****

Mit SPEAK LOW hat sich ECHO Jazz Preisträgerin Lucia Cadotsch einen langjährigen Wunsch erfüllt: Gemeinsam mit den Meistern des Retrofuturismus – Otis Sandsjö am Tenorsaxophon und Petter Eldh am Kontrabass –  hat sie ein beeindruckendes Programm von modernen Traditionals aufgenommen und entpuppt sich dabei als begnadete Erzählerin, deren Geschichten zum Mitfühlen einladen. Live, minimalistisch, symphonisch! Raw like Ceviche! Analog ist das neue Berghain!

“We’re putting all our ideas into one rocket, we fire that off, it explodes and spreads out all over the fucking place but some of the stuff is gonna land right where we’re standing and what is left, is what we use.” So formuliert Petter Eldh die Magie von Speak Low. Man könnte aber auch sagen:  Was Lucia Cadotsch mit Petter Eldh und Otis Sandsjö macht ist weit weg von beschreibenden Worthülsen und etwas sehr Schönes: Wiedererfinden. Die drei singen und spielen bekannte Songs als hätte sie noch nie jemand gesungen und gespielt. Sie bewahren den Habitus der Originale aber reduzieren die Arrangements und lassen jede Note atmen.
Das Besondere an diesem Trio ist auch, dass weder ein Rhythmus- noch ein Harmonie-Instrument zum Einsatz kommt. Aber wer denkt, die Drei seien somit in ihrem Ausdruck limitiert, irrt. Lucia Cadotsch, Otis Sandsjö und Petter Eldh haben alles, was sie brauchen, um diese Stücke auf ihre ureigenste, aufwühlende, sehr heutige Art zu interpretieren. Hier hörst du das Saxophon und denkst an einen Vintage-Synth, dort klingen die Saiten und das Holz des Basses wie die Kick und die Claps einer 808. Aber: No effects, it’s a Band und zwar eine, die mit jedem Molekül spielen kann und das auch tut. Darin und darüber singt Lucia Cadotsch frei, direkt und stolz, als sei sie selbst ein im Raum schwebendes  Instrument und dadurch fühlt sich alles Hörbare so unmittelbar an: Was Lucia Cadotsch singt, klingt immer echt, weil der Song und ihr Herz es ihr genau so flüstern.

“Kolossal”
– JAZZTHING

“[…] urban, von analoger Direktheit und geradezu maßlos in seiner Freiheit des Klangs und der Interpretation. Hinter dieser Musik steht nicht nur ein Sound, den man so noch nicht gehört hat, sondern eine musikalische Haltung, vor deren Klarheit und Komporomisslosigkeit man sich spontan verbeugen möchte. Ich habe lange nichts derart beeindruckendes mehr gehört. Schon jetzt eines der besten vocal Jazz Alben des noch jungen Jahres.”
– JAZZPODIUM

“Dem All American Songbook neue Seiten abtrotzen wollen viele – gelingen tut dies indessen nur wenigen, suchen doch die meisten Sänger durch Interpretation der Standards ihre persönliche Stimme. Welch Glück, wenn man wie Lucia Cadotsch bereits zur eigenen musikalischen Sprache gefunden hat, bevor man sich an der Interpretation versucht! Mit Projekten wie Schneeweiss + Rosenrot oder YellowBird sang sich die 1984 geborene Schweizerin schon in so manches jazzaffine Herz, bevor sie mit Speak Low erstmals unter eigenem Namen veröffentlicht. Ohne Harmonieinstrument und Schlagwerk kreiert die Vokalistin mit Petter Eldh am Kontrabass und Otis Sandsjö am Tenorsaxofon radikale, nachgerade sperrige Arrangements, die die nackte Essenz der sich größtenteils aus dem Repertoire von Billie Holiday speisemden Stücke enthüllen.
– JAZZTHETIK

Links:
Lucia Cadotsch – Offizielle Website
Lucia Cadotsch – Facebook

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