Johanna Borchert

ECHO Jazz Preisträgerin » Sängerin des Jahres national « 2015

„man bekommt… ein Album namens ‘FM Biography’ von Johanna Borchert auf den Tisch, das einem wie einst bei [Laurie] Anderson gewissermaßen die Füße wegreißt, einen in einen neuen Klangkosmos voller harmonisch ausgependelter Gegensätze und ungeahnter Möglichkeiten saugt. Man möchte erst einmal gar nichts anderes mehr hören. Eine großartige Platte.“ – SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

Johanna Borchert legt als Pianistin, Komponistin und Sängerin mit ihrem Debüt FM Biography eine zwischen Pop und Avantgarde verortete Songplatte vor, die sie gemeinsam mit großartigen Musikern wie Fred Frith, Julian Sartorius und Shahzad Ismaily eingespielt hat.

Voller Poesie und großer suggestiver Kraft ist FM Biography, aber genauso Pop, wie es wiederum nicht Pop ist. Genauso Jazz, wie auch wieder nicht. Auch Rockanmutungen sind Johanna Borchert keineswegs fremd und harte elektronische Klangkanten ebenso wenig.  Geprägt von diesem Klangreichtum erweist sich FM Biography gleichzeitig als Musik der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.

Johanna Borcherts soghafte, mystisch angehauchte, manchmal auch humorvolle Songs stehen einerseits in der Tradition passionierter Querdenkerinnen wie Kate Bush, Laurie Anderson und Björk, andererseits erweitert die Berlinerin live den Pop- und Singer/Songwriter-Horizont durch Improvisationen und individuelle Sounds.
Ungewöhnliche Klangfarben ergänzt sie zudem durch pointierte elektronische Effekte. Ihr Gesang schwebt häufig durch geheimnisvoll-dunkle Register, changiert dabei zwischen versponnenem und energiegeladenem Ausdruck.
Poetische Tiefe und dichte Atmosphäre, zuweilen unterstützt durch Licht und Bildprojektionen auf den Flügeldeckel, machen Johanna Borcherts Konzerte zu besonderen Erlebnissen.

Die zehn sparsam und sehr kunstvoll arrangierten Songs sind wie zehn Räume voller Geheimnisse, in die man Johanna Borchert mit einem Vertrauen folgt, über dessen Herkunft man sich selber wundert. Flüstern, Sprechgesang, kühne Intervallsprünge in den Melodien, zweite, verfremdete Stimmen, selbst eingesungene Chorpassagen: mit ihrer warm timbrierten Stimme, die in tiefen Lagen ebenso zuhause ist wie in den Höhen, geht Borchert künstlerisch so souverän um, als sei sie längst eine gestandene Vokal-Performerin. Doch bei aller handwerklichen Finesse: Hier ist eine auch intuitiv zutiefst begabte Künstlerin am Werk…. Die Platte ist ein Kunstwerk, bei dem es noch nach dem 20. Hören Neues zu entdecken gibt, Nuancen, Details, verborgene Schönheiten.“
– HAMBURGER ABENDBLATT

Links:
Johanna Borchert – Homepage
Johanna Borchert – Facebook

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