Johanna Amelie

Johanna Amelie ist immer in Bewegung. Ständig auf der Suche nach noch unerschlossenen kreativen Freiräumen. Nach völlig neuen Ausdrucksmöglichkeiten und dem Austausch mit befreundeten Musikerkollegen und Kolleginnen, wie auch natürlich mit ihrem stetig wachsenden Publikum. Ein aufregender Weg, der die Berliner Singer/ Songwriterin bisher auf unzähligen Reisen an die entlegensten Orte der Erde geführt hat. Und schon immer waren ihre Songs eine Art emotionales Logbuch dieser Exkursionen irgendwo zwischen Abenteuerausflug und Selbsterforschungstrip. Das ganz persönliche Indie-Folk-Logbuch einer ewig Findenden – einer wirklichen Ausnahmekünstlerin, die 2019 das nächste Kapitel auf ihrem Pfad beginnt.

Schon bevor sie überhaupt schreiben oder lesen konnte, beherrschte Johanna Amelie bereits die verschiedensten Musikinstrumente und schrieb ihren ersten eigenen Song im Alter von erst 8 Jahren. Heute bezeichnet sie sich als überzeugte Generalistin: Nach mehrmonatigen Aufenthalten in Frankreich und Indien studierte sie in Berlin-Kreuzberg Musikproduktion, dem später ein Gesangsstudium bei der amerikanischen Jazz-Ikone Jocelyn B. Smith folgte. Inspiriert von ihren großen Idolen, starken Frauen wie Regina Spektor, Joni Mitchell und PJ Harvey veröffentlichte Johanna Amelie 2014 ihr Debüt „Cloud In A Room“. 2018 erschien ihr von Fans und Kritikern gleichermaßen hochgelobter Longplay-Zweitling „Distance“, den sie im Anschluss auf einer ausgedehnten Konzerttour über verschiedene Kontinente vorstellte.

Liveshows sind ihr wichtigster Motor. Ihr künstlerischer Antrieb, der sie unermüdlich mit immer neuen Inspirationen versorgt. Im Auftrag des deutschen Goethe-Instituts betourte Johanna Amelie Ghana und Neuseeland, wo sie 2018 u.a. im Rahmen des Kulturfestivals The Performance Arcade sowie auf der Re:publica Messe zu erleben war. In den letzten Jahren hat die Sängerin und Multiinstrumentalistin Bühnen in aller Welt mit zahlreichen internationalen Acts wie Patti Smith, Gordon Raphael, Derde Verde, Alin Coen und vielen anderen geteilt und in unterschiedlichsten Besetzungen insgesamt über 300 Konzerte, Festivals und Tourneen in ganz Deutschland (wie z.B. dem Fusion oder dem Open Flair), Italien, Island, Dänemark, England, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Marokko performt.

 „Die `One Moon`-EP beschäftigt sich mit gegenseitigen Synergien. Vor Milliarden von Jahren war der Mond noch Teil der Erde und wurde während der Kollision mit einem anderen Himmelskörper herausgesprengt. Heute beeinflussen seine verschiedenen Phasen das Leben hier unten auf der Erde.  Ich beschäftige mich auf den Songs mit den Parallelen von einer Mutter und ihrer Tochter, die ja auch dem gleichen Ursprung entstammen“, so Johanna Amelie weiter. Geschrieben wurden Stücke wie das unwirklich-entrückte „Bridge“, die dramatisch treibende Ballade „Being“ oder der bittersüß-verspielte Titeltrack „Moon“ in Ghana, Griechenland, Neuseeland und Marokko. Auf der ständigen Suche, immer neue Worte und berührende Bilder zu finden. Nach dem, was bisher noch ungesagt ist. „Es geht um Themen wie Respekt, um Liebe und auch um Abschied. Und natürlich um den Kontrast zwischen diesen verschiedenen Emotionen, die doch alle irgendwie zusammenhängen. Der Song `Moon` zum Beispiel ist gleichzeitig traurig und andererseits auch sehr verspielt und lebendig. Mir ist beim Songwriting dieser Lieder bewusst geworden, was ich im Leben brauche und auf was ich verzichten kann. Ich habe mich getraut, neue Wege zu gehen und ganz auf meine Intuition zu vertrauen. Denn am Ende geht es darum, sich selbst zu erkennen. Neue Standpunkte zuzulassen. Mutig zu sein. Diese EP ist ein Hoch auf das Leben. Auf all seine schönen Seiten und auch auf die schwierigen. Denn ohne Schatten gäbe es kein Licht; ohne Erde keinen Mond.“

Momentan arbeitet Johanna Amelie an ihrem nächsten Album, das für Anfang kommenden Jahres geplant ist.

Links:

Johanna Amelie – Offizielle Website

Johanna Amelie – Facebook

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