Céline Rudolph

“Eine Stimme zum Niederknien. Die Wörter rollen ihr aus dem Mund wie gesungene Küsse.”
– HAMBURGER ABENDBLATT

Céline Rudolph wird immer wieder auf einen bestimmten Stil festgelegt, um dann mit einer vermeintlichen Kehrtwende zu überraschen: So überzeugt die Sängerin und Komponistin in experimentellem Jazz ebenso wie in brasilianischer Musik, afrikanisch geprägter world music oder eindringlich interpretierten Chansons. All dies mit der Authentizität einer Künstlerin, die all diese Musik durchlebt, aufgesogen und zu ihrem eigenen Stil gemacht hat. Nach dem Echo Jazz für die brasilianische Produktion „Metamorflores“ (2010) überrascht Céline mit Alben in deutscher und französischer Sprache („Salvador“) und 2017 mit dem filigranen Duoalbum „Obsession“ mit dem afrikanischen Jazzgitarristen Lionel Loueke, für das sie eben erst erneut als beste Sängerin mit dem Echo Jazz 2018 ausgezeichnet wurde und für den Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde.

Nach Brooklyn hat es die Perlenfischerin aus Berlin für ihr neues Projekt gezogen. „Pearls“ ist das Resultat einer intensiven Zeit mit dem Drummer und Produzenten Jamire Williams. Auf dessen musikalischem Lebenslauf finden sich etwa Herbie Hancock, Solange Knowles, John Mayer oder Robert Glasper und in deren Schnittmenge groovt der modern-urbane Singer-Songwriter Jazz von Céline Rudolph hier.

Der Sound ist geprägt von perlenden Wurlitzerklängen und dem warmen Fender Rhodes, vom aufbrausenden, energetischen Schlagzeug und erdigen Basslinien, von der akustischen Gitarre, die Céline schon seit ihrer Kindheit begleitet und ihrer poetisch-warmen Stimme, die Farben, Düfte und Geschmäcker freisetzt.

Elegant und direkt, ehrlich und eigen, dynamisch und druckvoll – ein idealer Soundtrack unserer Zeit.

Line-Up

Céline Rudolph (voc, guitar)
Tomek Soltys  (fender rhodes, piano)
Marc Muellbauer (bass)
Eric Schaefer (sounds, drums)

 

Links:
Céline Rudolph – Facebook

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