Balbina

In Kooperation mit Selective Artists.

BALBINAs Welt liegt versteckt, gleich hinter der Realität. Doch wenn man etwas unscharf hinsieht, dann kann man sie erahnen: »Durch die Gardine fällt das Licht gerade so / Ein in die Wohnung, dass auf der Tapete Sterne tanzen«. Denn die Schatten des Vorhangs bilden geheime Zeichen an der Wand, die Heizungsrohre flüstern geheime Botschaften und das Pfeifen des Teekessels summt eine Melodie.

Die Umstände, in denen BALBINA aufwuchs, waren sehr unkünstlerisch und recht unmusikalisch. Ihre Mama hatte gerade einmal eine Handvoll Kassetten. Doch bereits damals wusste BALBINA, dass sie eines Tages ebenfalls Musik machen würde.

Mit 18 zog BALBINA von zu Hause aus. Sie hatte einen Job, ein Studium begonnen und sich seit ihrer Pubertät intensiv mit deutschem Rap beschäftigt. Die Art, sehr lange Texte in sehr kurzen Musikstücken unterzubringen, beeindruckte sie. Auch sie hatte viel zu sagen und immer Schwierigkeiten, ihre Strophen in die passende Musik zu quetschen. Des Öfteren traf man sie im Royal Bunker an – dem Treffpunkt der Berliner Untergrund-Rap-Szene. BALBINA holte sich die Kassetten von MOR, Justus, Fumanschu oder Prinz Pi. Sie lernte viele Gesichter dieser Szene kennen, während sie selbst bereits Geld als Studiosängerin verdiente.

Es kam eins zum anderen und sie nahm mit dem Produzenten Biztram ihr Debütalbum auf. BALBINA und Biztram waren auf einer Wellenlänge. Sie mochten die gleiche Musik und schufen gemeinsam »Bina«, ihr erstes Album mit so großartigen Liedern wie »Zauberland«, »Sigmund« oder »Heizung«. BALBINAs Musik kommt aus dem Reich der Träume. Wie ein fernes Echo kreisen ihre Geschichten um die Magie des Alltags. Daraus entsteht ein buntes Potpourri voller Referenzen, das mit den Erwartungen bricht, dafür aber die Tür in eine andere Welt öffnet. BALBINA aus einer Berliner Hochhaussiedlung lädt in diese Welt ein.

Die Dinge haben eine Seele und BALBINA kann sie sehen.

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